Sommer 2026

"Bei uns"-Header, inklusive Logo und Claim
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Unsere Titelthemen

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So engagieren sich die
Genossenschaften für ihr Grün

Wohngeld einfach per App beantragen

Klare Worte von Silke
Bainbridge Nott (VNW)

Liebe Mitglieder,

wir begrüßen Sie herzlich zur Sommer-Ausgabe der „bei uns“. Haben Sie dieses Jahr schon Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen vor Ihrer Haustür entdeckt? In unserer Titelgeschichte erfahren Sie mehr darüber, wie die Außenanlagen zum Arten- und Klimaschutz beitragen und wie Sie Ihren eigenen Balkon naturnah bepflanzen können. Silke Bainbridge Nott, Geschäftsführerin des VNW-Landesverbands Hamburg, findet klare Worte zur „zweiten Miete“. Schöner Termin: Vom 29. Juni bis zum 3. Juli findet zum 11. Mal das Hamburger VorleseVergnügen statt – mit Veranstaltungen in 16 Nachbarschaftstreffs der Wohnungsbaugenossenschaften. Und wir haben Service für Sie zusammengestellt: über die neue Wohngeld-App und die schönsten Ausflugsziele in der Metropolregion.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Sommertage, wann immer Sie können!

Inhalte dieser Ausgabe

Die Hansestadt auf der Route 11 umrunden

Neues aus Hamburg und den Genossenschaften

Artenschutz und Auf­enthaltsqualität in den Außen­anlagen

Silke Bainbridge Nott (VNW) über die „zweite Miete“

Diese Kontakte helfen Ihnen weiter

Wissenswertes über die Genossenschaften

Die schönsten Ziele in der Metropolregion

Rätselspaß für die ganze Familie

Jetzt entdecken

Hamburger grün

Kühler Genuss  Im Schatten der hohen Bäume durch den Meyers Park in Harburg wandern

Hamburgs grüne Routen

Die Stadt umrunden: auf dem historischen Wallring in der Innenstadt oder auf circa 100 Kilometern durch die Außenbezirke

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Auf den Spuren des historischen Wallrings verläuft der 1. Grüne Ring

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Der 2. Grüne Ring führt durch die Außenbezirke

Der Grüne Ring umrundet die Stadt wie ein grünes Band und verbindet Parks, Naturräume, Gewässer, Kulturlandschaften und urbane Freiräume zu einer zusammenhängenden Route. Genauer, es gibt sogar zwei Grüne Ringe: Der 1. Grüne Ring folgt dem historischen Wallring um die Innenstadt – also etwa einen Kilometer um das Rathaus herum. Er ist nicht durchgehend grün, führt jedoch durch klassische Parkanlagen wie die Wallanlagen und Planten un Blomen und verbindet Elbe und Alster mit innerstädtischen Grünräumen.

Der bekanntere 2. Grüne Ring ist etwa acht bis zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt – es ist die rund 100 Kilometer lange Freizeitroute 11. Der ausgeschilderte Wanderweg verknüpft lebendige Volksparks, Kleingärten, offene Feldmarken, ruhige Wälder und weite Marsch. Immer wieder geht es entlang von Flüssen oder Seen. Auf dem Weg liegen Naturschutzgebiete wie die Boberger Niederung, die Allermöher Wiesen und das Eppendorfer Moor. Sie passieren den größten Parkfriedhof der Welt, den Ohlsdorfer Friedhof und die Obstbau-Landschaft des Alten Landes. Zwischendurch geht es auch mal durch Wohnquartiere oder sogar am Rollfeld des Flughafens entlang. An zwei Stellen wird die Elbe gequert. Einmal im Jahr lockt der „Megamarsch“ Wanderbegeisterte von nah und fern auf den Grünen Ring. Entlang der Route gibt es Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr sowie Aussichtspunkte am Wasser und Rastplätze in der Natur. Die Route ist nicht barrierefrei.

Im Netz finden Sie auf hamburg.de weitere Infos zum Grünen Ring. Und Materialien, wie etwa die Wanderkarte „Abenteuer Grünes Netz“, können Sie per Mail bestellen, publikationen@bukea.hamburg.de

Konzentrisch Auf den Spuren des historischen Wallrings verläuft der 1. Grüne Ring, der 2. Grüne Ring führt durch die Außenbezirke

Meldungen

Kultur

Spaß mit Büchern

Hamburger VorleseVergnügen

Das 11. Hamburger VorleseVergnügen findet auch in diesem Jahr kurz vor den Sommerferien statt, vom 29. Juni bis zum 3. Juli. In 34 Veranstaltungen in ganz Hamburg können Kinder und Jugendliche in Geschichten eintauchen, in Workshops die eigene Kreativität entdecken und beliebte Autorinnen und Autoren persönlich kennenlernen. Allein in 16 Veranstaltungsorten der Wohnungsbaugenossenschaften finden Veranstaltungen für Schulklassen statt. Die Nachmittagslesungen für die ganze Familie sind in der Flussschifferkirche im Hamburger Hafen, dem zentralen Lesungsort des Festivals. Am Montag, den 29. Juni wird dort auch die offizielle Eröffnung gefeiert. Von Beginn an sind die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften Partner des VorleseVergnügens, das Lesebegeisterung erlebbar macht und damit zur Bildung und Teilhabe von Hamburger Kids beiträgt. Auch deshalb ist die Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung, Ksenija Bekeris, Schirmherrin des VorleseVergnügens. Infos und Tickets: hamburger-vorlese-vergnuegen.de

Straßengeschichten

Schanzenstraße

Der Straßenname erinnert an die sternförmige Verteidigungsanlage, die 1682 in dieser Gegend erbaut wurde und so mächtig war, dass sie 1686 einer mehrwöchigen Belagerung durch die Dänen standhielt. Die Versuche von König Christian V., die Hansestadt zu unterwerfen, konnten so vereitelt werden. Die Schanzenstraße verläuft heute von Norden nach Süden in einem leichten Bogen zwischen der Straßenkreuzung Kleiner Schäferkamp/Altonaer Straße/Weidenallee und dem Neuen Pferdemarkt. Früher trug nur das nördliche Drittel der heutigen Schanzenstraße diesen Namen; der südliche Teil hieß bis etwa 1900 Neue Rosenstraße. Vor allem in den Sommermonaten belagern heute feierfreudige Menschen aus Hamburg und Zugereiste aus dem In- und Ausland die Straßenzüge des Schanzenviertels – nicht immer zur Freude der Menschen, die dort wohnen. Der Stadtteilbeirat erhält regelmäßig Beschwerden über Lärm- und Geruchsbelästigung und versucht zu vermitteln. Den Stadtteil Sternschanze gibt es übrigens erst seit dem 1. März 2008.

Unsere Mitbewohner

Kellerasseln

Was ist das für ein Tier?

Eine Kellerassel sieht zwar aus wie ein Käfer, es handelt sich dabei aber nicht um ein Insekt, sondern um einen Krebs. Ihr bis zu 12 mm langer braungrauer Körper ist oval und flach.

Wo trifft man sie an?

Die nachtaktiven Kellerasseln halten sich gern im Verborgenen auf, dort, wo es dunkel und feucht ist: in der Natur zum Beispiel unter einer Laubschicht oder unter Steinen, rund ums Haus unter Blumentöpfen, Gehwegplatten, Eimern oder Kisten im Waschkeller.

Sind Kellerasseln gefährlich?

Nein, sie beißen nicht und übertragen keine Krankheiten. Sie verursachen auch keine nennenswerten Fraßschäden. Viele Menschen ekeln sich allerdings vor ihnen – oder erschrecken sich, wenn es unterm Blumentopf wild wimmelt. Ihr lateinischer Name Porcellio scaber bedeutet so viel wie „schäbiges Schweinchen“.

Kellerasseln im Haus – was tun?

Wenn Sie Asseln im Keller einfangen, dann setzen Sie sie am besten in den Außenanlagen aus. In den Böden verarbeiten die Tiere fleißig abgestorbene Pflanzenteile, führen die Nährstoffe und Mineralien wieder dem Ökosystem zu und erhöhen so die Fruchtbarkeit des Bodens.

Rätsel

In einem NDR-Podcast erzählte sie 2025, dass sie früher in der Schule wegen ihres Nachnamens mit dem Spitznamen „Cervelatwurst“ aufgezogen wurde. Und dass sie mit ihrem Bruder die Süßigkeiten für den elterlichen Kiosk ausgesucht hat. Die Moderatorin, die am 25. Juli 1975 in Hamburg geboren wurde, ist schlagfertig, witzig und hat vier Bücher geschrieben. Wissen Sie, wer gemeint ist?

Service

Wohngeld per App beantragen

Die Anwendung erleichtert die digitale Einreichung der Unterlagen

27.000 Hamburger Haushalte erhalten Wohngeld. Rund 45 Prozent derWohngeldbeziehenden sind Familien – darunter viele Alleinerziehende. In 40 Prozent der Wohngeldhaushalte leben Rentnerinnen und Rentner. Mit der neuen Wohngeld-App stellt die Hamburger Verwaltung einen zusätzlichen digitalen Zugang bereit. Sie ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, ihren Wohngeldantrag unkompliziert einzureichen. Unterlagen und Nachweise können direkt aus der App hochgeladen werden, während Briefe, Bescheide und Mitteilungen aus der Verwaltung direkt an die App gesendet werden. Für die Nutzung benötigen Sie ein BundID-Konto mit Online-Ausweisfunktion (PIN). Die kostenlose Wohngeld-App ist im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar. Infos: hamburg.de/go/wohngeldapp

Service

Neue Impulse

Sustainability Week

Vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2026 steht Hamburg im Zeichen von Ideen, Projekten und Begegnungen für eine lebenswerte Zukunft. Die Sustainability Week lädt alle Hamburgerinnen und Hamburger ein, sich zu informieren und mitzumachen. In der ganzen Stadt finden Veranstaltungen zu den Themen Wohnen, Klimaschutz, Mobilität und Bildung statt. Ein besonderer Treffpunkt zum Mitmachen ist die Nachhaltigkeits-Werkstatt am 1. Juli in der Handelskammer. Das vollständige Programm finden Sie unter: hamburgsustainabilityweek.de.

Recht

Untervermietung, richtig gemacht

Rechtslage Eine Untervermietung ist nur zulässig, wenn die Genossenschaft dem zustimmt. Darauf haben Nutzer und Nutzerinnen zwar grundsätzlich einen Anspruch – allerdings nur dann, wenn sie ein sogenanntes berechtigtes Interesse haben. Das kann zum Beispiel im Fall eines Auslandsaufenthalts, eines Sabbaticals oder bei der Pflege von Angehörigen zutreffen. Der Gedanke dahinter: Wenn sich die Lebensumstände vorübergehend verändern, soll eine Untervermietung ermöglichen, die Wohnung trotzdem zu halten.

Neues Urteil Mieter oder Mieterinnen dürfen mit der Untervermietung ihrer Wohnung keinen Gewinn erzielen, der über die eigenen Ausgaben hinausgeht. Wer das trotzdem tut, riskiert die Kündigung. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe 2026 entschieden, Urteil vom 28. Januar – VIII ZR 228/23. Untervermietung diene allein dazu, die eigenen wohnungsbezogenen Aufwendungen zu decken – nicht, um Geld zu verdienen, so der BGH.

Hintergrund In dem Fall ging es um einen Mann aus Berlin. Für seine Wohnung zahlte der Mann 460 Euro Kaltmiete. Als er eine längere Auslandsreise plante, vermietete er seine Wohnung ohne Erlaubnis unter und verlangte von seinen Untermietern mehr als das Doppelte, nämlich 962 Euro Kaltmiete. Die Vermieterin mahnte den Mann vergeblich wegen unerlaubter Untervermietung ab und kündigte dann das Mietverhältnis fristgerecht. Am Ende des Rechtsstreits wies der BGH die Revision des Mieters zurück. Das Räumungsurteil ist damit rechtskräftig.

Beteiligung

Eure Meinung ist gefragt

So geht Stadtentwicklung

Das Projekt „Deine Orte in Hamburg“ ermöglicht jungen Menschen, ihre Lieblingsorte – oder Plätze, die sie lieber meiden – auf einer digitalen Stadtkarte zu markieren. Sie können beschreiben, warum Orte für sie attraktiv oder unattraktiv sind, welche Ecken Potenzial haben und wo aus ihrer Sicht Verbesserungen nötig wären. Die Beiträge werden bis Herbst 2027 erfasst und anschließend für die Hamburger Politik aufbereitet. „Die Meinung junger Menschen ist wichtig, und sie gehört mitten in die Stadtentwicklung“, so Senatorin Karen Pein. Mehr Infos: https://urbaneo.beteiligung.hamburg

STADTGRÜN

Ein Zuhause für die Natur

Mit neuen Ideen und viel Engagement kümmern sich die Wohnungsbaugenossenschaften um das Grün in ihren Quartieren. Ein Gewinn für Mensch und Umwelt

In den Außenanlagen der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften tut sich eine Menge: Statt kurz geschnittenem Rasen, geharkter Erde und kugeliger Büsche sieht man in den Quartieren immer häufiger Blühwiesen, heimische Sträucher und Staudenbeete, die Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung bieten. Begrünte Dächer und Fassaden sorgen für ein gutes Klima. Geschützte Tierarten wie Mauersegler oder Fledermäuse finden Nisthilfen. „Die Wohnungsbaugenossenschaften liefern einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Hamburger Grüns: Sie besitzen nicht nur viele grüne Flächen in der Stadt, ihre Geschichte ist auch eng mit dem Anspruch verbunden, gesundes Wohnen zu ermöglichen“, sagt Philipp Wenzel, Sprecher der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). „Wohnungsnahes Grün leistet dafür einen zentralen Beitrag, insbesondere vor den Herausforderungen des Klimawandels: Bäume kühlen ihr Umfeld; auf unversiegelten Flächen kann Wasser bei Starkregen versickern.“

Das sieht auch Axel Jahn so. Der Biologe ist Geschäftsführer der Hamburger Loki Schmidt Stiftung, die sich besonders für das Stadtgrün engagiert: „Die privaten Gärten und die Grünanlagen der Wohnungswirtschaft haben eine ebenso große Fläche wie die Hamburger Naturschutzgebiete. Die Wohnungsbaugenossenschaften können daher einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten.“

Insekten, Vögel, viele andere Tiere und die Flora sollen profitieren. Wenn Außenanlagen naturnah gestaltet werden, geht es dabei jedoch genauso um die Menschen, die in ihrem Wohnumfeld das Grün genießen und oft selbst aktiv werden können. Immer mehr Genossenschaften befragen ihre Mitglieder nach ihren Vorstellungen und beteiligen sie am Prozess, bieten Patenschaften für Beete an. Obstbüsche laden zum Naschen ein und Sitzplätze fördern die nachbarschaftliche Gemeinschaft.

Die Hamburger Landschaftsarchitektin Simone Baldauf-Hammill hat mit ihrem Büro in den vergangenen Jahrzehnten für zehn Wohnungsbaugenossenschaften in der Hansestadt naturnahe Außenanlagen konzipiert und angelegt. Sträucher werden von ihr zum Beispiel so gewählt, dass sie keinen jährlichen Rückschnitt benötigen. Das spart Pflegekosten und ist ökologischer. Die Gehölze können frei wachsen, blühen und Früchte tragen. Baldauf-Hammill schätzt die Zuverlässigkeit und die Beständigkeit in der Zusammenarbeit mit Genossenschaften: „Ich arbeite oft über viele Jahre mit denselben Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen. Gemeinsam können wir so Konzepte weiterentwickeln und am Ball bleiben. Was wachsen und gedeihen soll, braucht Kontinuität. Auch mit den Gärtnern vor Ort bin ich häufig über Jahre im Gespräch und bekomme von ihnen wertvolles Feedback.“ Die Landschaftsarchitektin freut sich über das stetig wachsende Engagement der Mitglieder für das Grün vor ihren Haustüren. „Ich habe schon Anrufe erhalten wie ‚Hilfe, hier ist eine neue Pflegekolonne, die schneidet unsere schönen Sträucher kugelig.‘ Dann bin ich da wie die Feuerwehr hin oder habe in der Geschäftsstelle angerufen, um dem Einhalt zu gebieten.“

„Kleine Biotope schaffen“

MOIN STADTNATUR ist Hamburgs Beratungsstelle für naturnahes Gärtnern. Projektmitarbeiterin Viola Bödewadt und Beraterin Stefanie Binder geben Auskunft

Die Biologin Viola Bödewadt  in der Ausstellung „NaturRaum HafenCity. Zwischen Elbe und Asphalt“

Frau Bödewadt, warum gibt es MOIN STADTNATUR? Bei Arten- und Klimaschutz denken viele vor allem an Naturschutzgebiete und öffentliche Parks der Stadt. Die privaten Gärten und Balkone und die Flächen von Kitas, Schulen und der Wohnungswirtschaft haben jedoch ebenfalls großes Potenzial, biologische Vielfalt zu schaffen und im Sommer zur Abkühlung beizutragen. Mit unserem kostenlosen Beratungsangebot wollen wir helfen, diesen Schatz für Hamburg zu heben.

Wer kann sich beraten lassen? Unser Angebot richtet sich an Schulen, Kitas und die Wohnungswirtschaft. Und vor allem an alle privaten Haushalte im Hamburger Stadtgebiet. Jeder und jede, der oder die einen Balkon oder einen Garten hat, kann sich bei uns melden.

Wie geht es dann weiter? Eine Person aus unserem Beratungsteam vereinbart einen Termin zur Gartenberatung vor Ort oder für eine telefonische Balkonberatung. Hinterher versenden wir ein Beratungspaket, das alle Vorschläge und Pflanzeninformationen enthält.

Bin ich verpflichtet, das umzusetzen? Nein. Im Gespräch finden wir gemeinsam heraus, wo Sie beginnen möchten und wo Ihre Interessen liegen. Wir geben Tipps, wie Sie Garten oder Balkon in eine Naturoase verwandeln können. Das muss gar nicht teuer sein. Nach etwa einem Jahr erkundigen wir uns, was umgesetzt werden konnte und ob noch weitere Unterstützung gewünscht ist.

Rollen Sie mit den Augen, wenn Sie in Gärten Kirschlorbeer und Rhododendren sehen? (lacht) Nein. Unser Ansatz lautet: Schritt für Schritt mit kleinen Projekten beginnen. Und wenn jemand seinen Rhododendron heiß und innig liebt, dann bleibt er natürlich – und wir entwickeln Ideen, welche heimischen Wildpflanzen drum herum wachsen und blühen können.

Artenvielfalt auf Augenhöhe: Auf Stefanie Binders 3 m2 großem Balkon summt und zwitschert es

Seit 2023 haben Sie mehr als 1.400 MOIN STADTNATUR-Beratungen durchgeführt. Wer berät konkret? Meine Kolleginnen Christine Stecker (Projektleitung), Amira Elatawna und ich koordinieren in der Loki Schmidt Stiftung das Projekt, das von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft BUKEA gefördert wird. Die Beratung und weitere Begleitung der Wohnungswirtschaft erfolgt in der Regel durch das Projektteam der Stiftung. Privathaushalte und Bildungseinrichtungen werden von unserem dafür fortgebildeten Honorar-Beratungsteam mit 22 Personen beraten. Wie zum Beispiel von Stefanie Binder.

Frau Binder, Sie sind Mitglied in der Baugenossenschaft dhu eG und wohnen in Winterhude. Wie sind Sie zu MOIN STADTNATUR gekommen? (telefonisch eingeklinkt) Ich arbeite im Krankenhaus im Schichtdienst. Gärtnern ist mein Ausgleich. Zunächst hatte ich unseren Schrebergarten naturnah umgestaltet, dann auch unseren Balkon. Dabei habe ich eine große Begeisterung für das naturnahe Gärtnern auf kleinstem Raum entwickelt – und wurde mit meinem Balkon von der Initiative „Deutschland summt“ ausgezeichnet. Die Ausschreibung der Loki Schmidt Stiftung hat mich sofort angesprochen.

Sie haben inzwischen weit über 100 Balkonberatungen durchgeführt. Es macht mir viel Freude, meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben. Wenn man heimische Wildpflanzen standortgerecht pflanzt, ist so viel möglich. Naturnahes Gärtnern ist zudem günstig und nachhaltig. Man lädt die Insekten- und Vogelwelt zu sich ein und legt im Häusermeer der Großstadt ein Trittstein-Biotop an. Wenn immer mehr Hamburger und Hamburgerinnen das tun, schaffen wir damit gemeinsam ein grünes Netz, das Insekten, Vögeln und anderen Tieren ermöglicht, von einem Lebensraum in den nächsten zu gelangen.

Frau Bödewadt, welche Ziele hat MOIN STADTNATUR für die nächsten Jahre? Wir möchten das Projekt in Richtung Citizen Science erweitern und dafür Bundesfördermittel einwerben. Aktuell läuft zudem eine Fortbildung, um unser Beratungsteam zu erweitern. Und wir wollen ab Herbst regelmäßig zum MOIN STADTNATUR-Schnack einladen, um den Austausch der beratenen Hamburger und Hamburgerinnen weiter zu vertiefen.

Und die Beratungen gehen weiter? Auf jeden Fall. Wir erhoffen uns, dass sich die Begeisterung für das naturnahe Gärtnern verbreitet. So kann mit der Zeit eine gärtnerische Ästhetik abseits von kurz gemähten Rasen und zur Kugel geschnittenem Gehölz zum neuen Normal werden. Um einmal Loki Schmidt zu zitieren: „Wo es etwas unordentlich ist, da wächst eher Überraschendes und Zauberhaftes.“

Mehr Infos: moinstadtnatur.de, Instagram: @moinstadtnatur

AUSGEZEICHNETE STRATEGIE

„Jedes Jahr soll eine weitere naturnahe Fläche entstehen“

Unter dem strategischen Dach von der altoba Natur geht die Genossenschaft neue Wege in der Gestaltung und Pflege ihrer Außenflächen. „Unser Ziel ist es, die biologische Vielfalt zu fördern – und gleichzeitig Orte zu schaffen, an denen sich unsere Mitglieder wohlfühlen“, sagt Anne-Christin Benda, Projektleiterin altoba Natur. Die Strategie sieht vor, dass von Modernisierungsmaßnahmen betroffene Flächen anschließend naturnah wiederhergestellt werden. Zusätzlich soll jedes Jahr im Bestand eine weitere naturnahe Fläche entstehen. Seit 2023 ist die altoba im Projekt MOIN STADTNATUR der Loki Schmidt Stiftung Pilotpartner für die Wohnungswirtschaft. Bereits 4.000 m2 Innenhof-Fläche sind naturnah gestaltet. Weitere beispielhafte Maßnahmen sind die Durchführung der Aktion „mähfreier Mai“ und die Anlage und fachkundige Pflege von Blüh- und Langwiesen. Für ihr Engagement erhielt die altoba 2025 von der Loki Schmidt Stiftung als erste deutsche Wohnungsbaugenossenschaft das Siegel „Kooperation NATUR“. „Es ist uns sehr wichtig, die Mitglieder stets einzubeziehen und sie mit Pflanzaktionen und Gartenführungen für die Idee zu begeistern“, sagt Benda. Ein aktuelles Projekt der altoba ist die Anlage von Hamburgs erstem PikoPark in Altona-Nord mit 750 m2 Fläche. PikoParks sind kleine, naturnah gestaltete Grünflächen im urbanen Raum, die die ökologische Vielfalt fördern und als nachbarschaftliche Erholungsorte dienen.

Anne-Christin Benda von der altoba und Gernot Heise von BIOTOP planen einen PikoPark

STAUDENBEETE STATT KUGELSCHNITT

Einsatz für die Natur: Alexander Jäger (li.) und Thorsten Meyer betreuen die Außenanlagen der Schiffszimmerer-Genossenschaft

„Klimawandel und Artenschutz haben unsere Arbeit verändert“

Thorsten Meyer ist ein Schiffszimmerer-Urgestein. Seit 1995 arbeitet der gelernte Garten- und Landschaftsbauer für die Genossenschaft. Zuständig ist er für die Außenanlagen im Quartier Rübenkamp. Verkehrssicherheit auf Gehwegen und Spielplätzen, Winterdienst und Baumkontrollen gehören zu seinen Aufgaben. Und natürlich die Pflege der Grünanlagen. Als er vor 31 Jahren anfing, kümmerte er sich vor allem um gemähte Rasenflächen mit Solitärpflanzen, also einzelne Bäume und zur Kugel geschnittene Büsche. „Das war damals normal“, erzählt er. Heute wachsen hier Johanniskrautbüsche, prächtige Gräser und ungefüllte Blütenpflanzen, die Bienen und andere Insekten mit Nahrung versorgen. Unter dem Gehölz wuchern Bodendecker. „Bei den Mitgliedern wächst das Verständnis dafür, dass Laub zwischen den Büschen nicht unordentlich ist, sondern Tieren einen Rückzugsort bietet“, erzählt Meyer. Sein Kollege Alexander Jäger, der unter anderem für die 14 fest angestellten Gärtner der Schiffszimmerer-Genossenschaft die Geräte verwaltet und Fremdfirmen betreut, meint: „Wir müssen auch immer häufiger mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Zum Beispiel beobachten wir mehr Totholz in den Bäumen, das sind hitzebedingte Spätschäden.“ Die beiden Gärtner, beide selbst Schiffszimmerer-Mitglieder, schätzen den guten Kontakt zu den Menschen im Quartier: „Wir kennen die Leute und sie uns. Daran hat sich nichts geändert.“

Eine Wohltat für alle

Die Wohnungsbaugenossenschaften tragen mit der nachhaltigen Gestaltung ihrer Quartiere zum gesunden Stadtklima bei. Wir stellen fünf grüne Projekte vor

Hamburger Wohnen

Grüne Dächer und Fassaden

Rankpflanzen, die an Seilsystemen die Fassaden emporklettern, auf dem Dach eine insektenfreundliche Bepflanzung mit Stauden, Gräsern und Kräutern sowie Sitzgelegenheiten im Grünen: Für mehr Wohn- und Lebensqualität und im Nachhaltigkeitsbewusstsein hat die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG in Barmbek-Nord ein ganzheitliches Konzept realisiert. Das Neubauobjekt „Kiek in Barmbek“ verbindet moderne Architektur im KfW40-Standard und klimafreundliche Energieversorgung mit grünen Freiflächen für soziales Miteinander. Familien, junge Erwachsene, ältere Menschen und solche mit Fluchthintergrund leben hier in 101 Wohneinheiten zusammen. Ihnen stehen drei großzügige Dachterrassen zur Verfügung. Mietbare Hochbeete laden dazu ein, selbst zu gärtnern. Die Dachgestaltung mit Pflanzen-, Sand-, Kies- und Steinflächen verhindert sommerliche Hitze-Inseln und schafft ein wertvolles Mikroklima.

MGF Farmsen

Eine lange Geschichte

Als in den 1950er-Jahren die Gartenstadt Farmsen entstand, entdeckte man bei den Bauarbeiten Hinweise auf eisenzeitliche Höfe, die hier vor ca. 1.700 Jahren standen. Die mgf Gartenstadt Farmsen eG hat dazu auf ihrem Gelände vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Archäologischen Museum Hamburg (AMH) einen Pfad mit Audioführung ausgearbeitet: Neben einem Schaukasten wurden Opferstelen, ein Backofen, ein Brunnen und ein in den Boden eingelassenes Grubenhaus, in dem einst Flachs verarbeitet wurde, nachgebaut und erinnern an die frühe Besiedlung. Das Grubenhaus hat inzwischen auch eine ökologische Funktion. Seit 2020 leben darin die Bienenvölker des Imkers Michael Engel und produzieren Honig. „Mehr Natur in der Stadt war schon immer unsere Maxime“, erzählt Ulrich Rave, der seit drei Jahrzehnten die mgf-Grünanlagen betreut. „Für die Bienen haben wir nun noch Obstbäume und mehr Nährgehölze gepflanzt, die wir insektenfreundlich schneiden.“

1904

Grüne Pionierarbeit

Bereits vor über 20 Jahren beauftragte die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e. G. in den Mühlenauhöfen an der Kieler Straße eine naturnahe Anlage. „Wir haben mit heimischen Stauden gearbeitet und blühende Wiesen angelegt“, erzählt die Landschaftsarchitektin Simone Baldauf- Hammill. „Die Stauden gediehen und blieben, aber die Wiesen, die nur zweimal im Jahr gemäht wurden, fanden damals keine Akzeptanz. Die Zeit war noch nicht reif dafür.“ Das ist heute anders. „Inzwischen fragen die Genossenschaftsmitglieder nach naturnahen Wiesen. Dem Wunsch kommen wir sehr gerne nach“, so Baldauf-Hammill.

BGFG

Klimaoase in St. Georg

25 Vogel- und mehr als 80 Insektenarten leben im Marmorgarten, darunter sogar ein Nashornkäfer. Die 850 m2 große Grünanlage trägt ihren Namen, weil hier einst die Materialien der Firma Marmor-Möller lagerten. Als die Stadt den Bebauungsplan änderte, unterstützte u. a. die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG sowie ihre Elisabeth-Kleber-Stiftung ab 2020 das interkulturelle Urban-Gardening-Projekt zwischen Steindamm und Adenauerallee. 2024 gewann der nach den Prinzipien von Permakultur und Nachhaltigkeit gestaltete Agroforst den Hanse- Umweltpreis. Menschen aus dem Viertel gärtnern hier mit oder spielen auf der Boulebahn. bgfg-Mitglieder beziehen Setzlinge für Gartenprojekte. Im Sommer 2026 bieten die bgfg und der Verein Erdenwert e.V. hier vier Veranstaltungen an. Infos: klimaoase-marmorgarten.de und erdenwert.de

altoba

Naturnaher Innenhof

Nach einer umfangreichen Sielsanierung lag der 3.200 m2 große Innenhof im Haubachblock in Altona-Nord „in Schutt und Asche“. Zur Neugestaltung befragte der Altonaer Spar- und Bauverein eG seine Mitglieder und kooperierte mit dem Projekt MOIN STADTNATUR der Loki Schmidt Stiftung. Heute ist der Hof ein Paradies für Wildbienen und andere Tiere. Entsprechend der altoba-Strategie, in ihren Anlagen mindestens 60 Prozent heimische Wildpflanzen einzusetzen, finden Insekten und Vögel hier nun reichlich Nahrung. Die naturnahe Gestaltung fördert das ökologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt und verbessert die Aufenthaltsqualität. Entlang des umlaufenden Wegs übernehmen Mitglieder auf zehn abgesteckten Flächen Beetpatenschaften. Im Juni 2025 fand das Einweihungsfest statt (Foto).

Hamburgs Fauna

Im Artenkataster werden die Tierarten der Stadt erfasst, aktuell sind es 7.040 Arten. Auf dieser Grundlage werden die Roten Listen Hamburgs erstellt, aber auch Naturschutzmaßnahmen umgesetzt.

Wenn Sie Ihre Tier- oder Pflanzenbeobachtungen in der Hansestadt hinzufügen möchten, können Sie dies über das Portal observation.org oder über die App ObsIdentify tun, mit der die Umweltbehörde zusammenarbeitet.

Alltagsnatur

Im Haus der Loki Schmidt Stiftung können Sie die neue Dauerausstellung „NaturRaum HafenCity. Zwischen Elbe und Asphalt“ erleben – eine Einladung, die „Alltagsnatur“ in der Stadt besser kennenzulernen. Wann? Mi. bis Fr. sowie an Sonn- und Feiertagen von 11–17 Uhr. Wo? Versmannstraße 60 in der HafenCity. Der Besuch ist kostenfrei. Eine Spende unterstützt die Arbeit. Mehr Infos unter: loki-schmidt-stiftung.de

Klare Worte

„Kosten durch energiesparendes Verhalten beeinflussen“

Die Betriebskosten als sogenannte zweite Miete steigen seit Jahren – und ein Ende ist nicht in Sicht. Silke Bainbridge Nott, VNW-Landesgeschäftsführerin und Referentin für Technik und Energie, über Hintergründe und Einflussmöglichkeiten

Silke Bainbridge Nott, Geschäftsführerin VNW-Landesverband Hamburg e.V. und Referentin Technik und Energie

Während die Bestandsmieten bei den Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften weniger stark gestiegen sind als die Verbraucherpreise, werden die Betriebskosten seit Jahren immer höher. Warum?

Die durchschnittlichen Betriebskosten liegen in Hamburg laut unserer letzten Mietenstudie bei monatlich 3,33 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Mittlerweile machen die Betriebskosten rund ein Viertel der monatlichen Wohnkosten aus. Zusammen mit der Miete ist das eine starke Belastung für Mieterinnen und Mieter. Zur Wahrheit gehört, dass lediglich ein Drittel der Betriebskostenarten durch die Vermieter beeinflussbar ist. In Neubauten sind die Betriebskosten übrigens im Schnitt höher als in älteren Wohngebäuden.

Warum ist das so, Neubau ist doch meist besser gedämmt?

Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Kombination aus technischer Gebäudekomplexität und verschärften gesetzlichen Anforderungen zurückzuführen. Neuere Wohngebäude werden erheblich luftdichter gebaut und erfordern daher mechanische Wohnraumlüftungsanlagen. Deren Betrieb und Wartung wiederum – bei Ventilatoren zum Beispiel Filterwechsel und regelmäßige Reinigung – verursachen zusätzliche laufende Kosten, die in älteren Beständen mit geringeren Effizienzklassen in der Regel nicht anfallen. Und in Neubauten gibt es häufiger aufwendige technische Infrastruktur wie Aufzüge, Tiefgaragenlüftungen, Sicherheitstechnik und anspruchsvolle Außenanlagen. Das alles verursacht zusätzliche Kosten.

Können Bewohner*innen durch ihr Verhalten Einfluss auf die Höhe dieser sogenannten zweiten Miete nehmen?

Eine der größten Einzelpositionen der Betriebskosten sind die Heizkosten, die auch Warmwasser beinhalten. Mieterinnen und Mieter können diese vor allem

durch energiesparendes Verhalten beeinflussen – etwa durch richtiges Lüften, konstante und angemessene Raumtemperaturen sowie das Freihalten von Heizkörpern. Dazu optimieren viele Wohnungsunternehmen gerade ihre Heizungsanlagen. Kommunal erhobene Gebühren für Abfallentsorgung, insbesondere für den kostenintensiven Hausmüll, werden vermutlich weiter erhöht werden. Korrekte Mülltrennung kann da viel Geld sparen. Falsch entsorgter Abfall verursacht zusätzliche Gebühren, da nachsortiert werden oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beauftragt werden muss. Hierzu klären die Genossenschaften aktiv auf.

Was tun die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften sonst noch zur Entlastung?

Bei der Planung neuer Wohngebäude ebenso wie bei Modernisierungen im Bestand beziehen unsere Mitgliedsunternehmen die Folgekosten systematisch in die Investitionsentscheidungen ein. Aktuelle Planungen setzen daher verstärkt auf Lösungen, die mit einer technisch robusten und gleichzeitig kosteneffizienten Ausstattung auskommen und im laufenden Betrieb möglichst geringe Wartung und Verbrauchskosten verursachen.

Wie wird sich die „zweite Miete“ in den nächsten Jahren entwickeln?

Es ist davon auszugehen, dass sich die einzelnen Betriebskostenpositionen in den kommenden Jahren auf einem erhöhten Niveau stabilisieren oder moderat steigen. Insgesamt kann man sagen, dass auch hier ein gemeinschaftliches Handeln – in diesem Fall zwischen Gebäudebetrieb und Nutzerverhalten – die beste Lösung ist.

Service

ADRESSEN, DIE HELFEN

Wissen rund um Gesundheit und Pflege: Diese Kontakte bieten Unterstützung

Stiftung Unabhängige Patientenberatung

Ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert: Die Patientenberatung unterstützt Sie kompetent und kostenlos – in der Beratungsstelle in Altona oder telefonisch unter 040 986 737 40, patientenberatung.de

Gesundheitsinformation

Verständliche und wissenschaftlich geprüfte Informationen rund um das Thema Gesundheit erhalten Sie beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de

Deutsche Depressionshilfe

Das Beratungstelefon für Menschen mit Depressionen und Angehörige erreichen Sie wochentags unter der Nummer 0800 33 44 533. Die Sprechzeiten finden Sie auf deutsche-depressionshilfe.de

Pflegetelefon

Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums informiert zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, zur Familienpflegezeit und Finanzierung. Telefonisch erreichbar unter 030 20 17 91 31, wege-zur-pflege.de

Kompetenznetz Einsamkeit (KNE)

Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die bundesweite Aktionswoche gegen Einsamkeit statt. Die Seite des KNE bietet ganzjährig eine Übersicht über Aktivitäten und Anlaufstellen, kompetenznetz-einsamkeit.de

Das Hamburgische Krisentelefon

Sie erreichen das Hamburgische Krisentelefon unter 040 428 11 30 00:

Montag bis Donnerstag, 17–23:30 Uhr
Freitag, 17 Uhr bis Samstag, 7:30 Uhr
Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 7:30 Uhr
Sonn- und feiertags, 10–23:30 Uhr
Seit Juli 2022 gibt es das Hamburgische Krisentelefon.

Wolfgang Arnhold, Sprecher der Sozialbehörde, beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Angebot.

Für wen ist das Krisentelefon da? Das Hamburgische Krisentelefon ist ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen in akuten seelischen Krisensituationen. Es richtet sich sowohl an Personen, die von psychischen Erkrankungen oder seelischen Belastungen betroffen oder bedroht sind, als auch an Angehörige und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld, die Rat suchen. Das Angebot steht allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern offen, die in Hamburg leben.

Wie läuft ein Anruf beim Krisentelefon ab? Da jede Lebenssituation und jede psychische Krise individuell ist, gestaltet sich auch jede Beratung unterschiedlich. Anrufende haben die Möglichkeit, ihre persönliche Situation zu schildern – die Fachkräfte hören aufmerksam zu, stellen gezielte Fragen und entwickeln gemeinsam mit ihnen erste Handlungsperspektiven. Selbstverständlich unterliegt die Beratung der Schweigepflicht. Das Hamburgische Krisentelefon kann zudem als erster Zugang zu weiterführenden Unterstützungsangeboten dienen und vermittelt auf Wunsch in das psychosoziale Hilfesystem. Eine direkte Vermittlung in Psychotherapie ist jedoch nicht möglich.

Worin besteht der Unterschied zur Telefonseelsorge? Das Hamburgische Krisentelefon ist als Ergänzung zu den regulären Aufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste in den Fachämtern Gesundheit konzipiert. Aus Sicht der Sozialbehörde handelt es sich um zwei gleichermaßen wichtige Angebote, die sich weniger voneinander abgrenzen als vielmehr sinnvoll ergänzen.

Hamburg grafisch

Wohnungsbaugenossenschaften

Geschichte(n), Zahlen und Fakten

METROPOLREGION

8x

Schöne Aussichten auf die Stadt

Das Gute liegt so nah

Genießen Sie den Sommer in Norddeutschland

Himmel, Wind und Weite

Mitten im Wattenmeer liegt Neuwerk, Hamburgs nördlichster Stadtteil. Zu Fuß durchs Watt, mit dem Pferdewagen oder per Schiff erreichbar, bietet die Insel (autofreie) Ruhe, Natur und weite Horizonte. Ideal für alle, die die Nordsee genießen wollen. Infos: nationalpark-wattenmeer.de

Los geht’s!

Dieses Buch präsentiert 32 Ausflugsziele, die ab Hamburg mit der Bahn schnell und bequem zu erreichen sind. Ob Husum, Wismar oder Celle – zu jedem der Orte hat das Autorenteam sorgfältig Tipps zusammengetragen und ein Tagesprogramm erstellt. „Mit dem Deutschland-Ticket ab Hamburg. 32 Erlebnisausflüge zwischen Waterkant und Heide“ (via reise verlag)

Welt vor 1.000 Jahren

Ein Ausflug nach Haithabu („auf der Heide“) ist eine Reise in die Zeit der frühmittelalterlichen Wikinger. Zu dem UNESCO-Welterbe bei Schleswig gehören sieben rekonstruierte Gebäude und Wallanlagen direkt an der Schlei. Das Museum ist spannend für alle, die das populäre Wikingerbild hinterfragen möchten und Interesse an historischer Genauigkeit haben. Infos: haithabu.de

Heimische Tierwelt

Bronzepute, Lippegans oder Jakobschaf: Die Arche Warder schützt seltene und bedrohte Nutztierrassen. In dem Tierpark bei Neumünster leben rund 1.200 Tiere aus über 90 Rassen auf einem 40 Hektar großen Gelände, das man auf einem drei Kilometer langen Rundweg erkunden kann. Infos: arche-warder.de

Willkommen im Teufelsmoor

Künstlerdorf und Naturidylle: In Worpswede lässt sich zwischen Moorlandschaft und Museen wunderbar flanieren und Kultur erleben – ein inspirierendes Ausflugsziel nordöstlich von Bremen, besonders im Jahr 2026, in dem der Ort 150 Jahre Paula Modersohn-Becker feiert. Infos: worpswede-touristik.de und paula150.de

Spaß für die Sinne

Bitte einmal die Schuhe ausziehen! Im Barfußpark in der Lüneburger Heide können Sie die Natur hautnah spüren. Über Sand, Holz, Steine und Matsch führt der Rundweg durch Wald und Wiesen. 60 Stationen zum Balancieren und Fühlen sorgen für Spaß bei Groß und Klein. Der Yogawald lädt zum Üben unter freiem Himmel ein. Das mit Salz ausgekleidete Salzineum ist eine Wohltat für die Atemwege. Weitere Infos: barfusspark-egestorf.de

Heide-Himmel in Hanstedt

Der 700 Meter lange Waldlehrpfad verläuft direkt über dem Tiergehege des Wildparks Lüneburger Heide, sodass man über den Köpfen von Wölfen und Raubkatzen wandert. Der Pfad endet auf einer knapp 40 Meter hohen Aussichtsplattform, von der aus man bei gutem Wetter bis nach Hamburg blicken kann. Infos: heide-himmel.de

Perle an der Elbmündung

Die Museumsinsel (Bild), kleine Gassen und der Alte Hansehafen: Stade begeistert mit einer der schönsten Altstädte Norddeutschlands. Wo früher Hanseschiffe entladen wurden, finden Sie heute einladende Cafés direkt am Wasser. Toller Abstecher: Das Naturkundemuseum Natureum Niederelbe befindet sich 44 Kilometer entfernt in Balje an der Ostemündung. Infos: stade-tourismus.de

Digitales Kreuzworträtsel

Wer das Lösungswort des Kreuzworträtsels einsendet, hat die Chance auf einen 100-Euro-Gutschein für die Buchhandlung Heymann, die in Hamburg verwurzelt ist und mit mehreren Filialen (oder online) zum Stöbern einlädt.

Viel Spaß beim Miträtseln und viel Glück!

So nehmen Sie teil:
1. Das Rätsel komplett ausfüllen
2. Über den anschließend eingeblendeten Link das Lösungswort angeben.

Einsendeschluss ist der 23.08.2026