Frühling 2026

"Bei uns"-Header, inklusive Logo und Claim
"Bei uns"-Header, inklusive Logo und Claim
Illustration eines Paares mit Gegenständen, die man zu Hause haben sollte in einem Notfall: Klopapier, Wasserfalschen, Radio, Erste-Hilfe-Rucksack, Medizin, Taschenlampe, Landkarte, Radio
Logo der Hamburger Genossenschaften

Unsere Titelthemen

Logo der Hamburger Genossenschaften

Wissenswertes über Katastrophenschutz

Gute Quartiersarbeit
langfristig finanzieren

Hamburgs schönste Aussichtspunkte

Liebe Mitglieder,

wir begrüßen Sie herzlich zur Frühlings-Ausgabe der „bei uns“. Ein Unfall, Extremwetter oder Sabotage können die Leitungen für Strom, Wasser, Gas oder Mobilfunk beschädigen und die gewohnte Versorgung unterbrechen. In solchen Krisen entlastet Prävention. Was dafür zu tun ist, darüber berichten wir in unserer Titelgeschichte. Sie lesen zudem einen Bericht von VNW-Mitarbeiterin Anne Klesse. Sie ist nach Pakistan gereist und hat sich dort eine Grundschule angeschaut, die mit Spendengeldern der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften saniert werden konnte. Und wir haben Service für Sie zusammengestellt: über den zentralen Notdienst der Genossenschaften, sinnvolle Legionellen-Prävention und die höchsten Aussichtspunkte der Stadt.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die ersten Frühlingsstrahlen!

Inhalte dieser Ausgabe

Der Hirschpark bietet Gartenkunst und weite Elbsicht

Neues aus Hamburg und den Genossenschaften

Wie die Genossenschaften und ihre Mitglieder vorsorgen

Schiffszimmerer-Vorstand Thomas Speeth über die Finanzierung von Quartiersarbeit

Diese Kontakte helfen Ihnen weiter

Wissenswertes über den Flughafen

Die schönsten Aussichtspunkte der Stadt

Rätselspaß für die ganze Familie

Jetzt entdecken

Hamburger grün

Großer Damhirsch auf der Wiese mit Blick in die Kamera.
Großer Damhirsch auf der Wiese mit Blick in die Kamera.

Tierschutz: Die fünf Damhirsche ziehen im Frühjahr 2026 in den Klövensteen um

Ein Park mit Aussicht

Das Damwild gab dem Nienstedtener Hirschpark einst seinen Namen. Nun ziehen die Tiere um in den Klövensteen. Die Schönheit des Gartendenkmals bleibt

Es ist ein Park mit Geschichte. 1786 erwarb der Hamburger Reeder und Kaufmann Johan C. Godeffroy den Landsitz aus einem Nachlass. Der dänische Architekt Christian Frederik Hansen, Landesbaumeister für Holstein und Altona, errichtete dort für ihn ein klassizistisches Landhaus mit zwei Sandsteinsäulen und Freitreppe, das stilprägend für die Elbchaussee wurde. 1902 malte Max Liebermann das Gebäude. Die damals noch rund 33 Hektar Land wurden nach dem Vorbild englischer Gärten gestaltet, mit malerischen Baum- und Gehölzgruppen, offenen Wiesen, Teichen und einem kurvenreichen Wegenetz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das knapp 3 Hektar große Wildgehege angelegt, das dem Park später seinen Namen gab. Die Besitzer wechselten mehrfach – und als Altona den Park 1927 übernahm, verkaufte die Stadt einen Teil davon. Heute gehört der 25 Hektar große Hirschpark der Stadt Hamburg und ist mit seiner Lindenallee, den alten Bäumen und den beiden Schaugärten im französischen Stil ein beliebtes Ausflugsziel – auch ohne das namensgebende Damwild. Auf den geschwungenen Wegen gelangt man zum Geesthang, herrlich ist die weite Sicht über die Elbe. Vis-à-vis dem Landhaus steht ein reetgedecktes Bauernhaus, in dem sich heute ein Restaurant befindet. Seit Jahrzehnten eine Spezialität im „Witthüs“: „Qualle auf Sand“, ein Berg aus Napfkuchen mit Obstsalat und Sahne.

Hinkommen: Mit der S-Bahn-Linie S1 bis zur Haltestelle Blankenese, weiter mit der Buslinie 1 oder 22 bis zur Haltestelle Mühlenberg. Oder man spaziert die 900 Meter von der S-Bahn bis zum Park zu Fuß.

Meldungen

Zahlen erzählen

Großer Baum

3,25 Mio.

Mehr Grün: Bäume erhöhen unsere Lebensqualität und fördern die Biodiversität. „Zugleich kühlen die rund 230.000 Straßenbäume unsere Stadt in immer heißeren Sommern ab, filtern Schadstoffe aus der Luft und binden CO2“, so Umweltsenatorin Katharina Fegebank. Der Hamburger Senat stellt deshalb in der aktuellen Pflanzsaison 3,25 Millionen Euro für die Pflanzung von Straßenbäumen zur Verfügung – regelhaft stehen dafür jährlich 500.000 Euro bereit. Durch die zusätzlichen Mittel können rund 900 Straßenbäume mehr gepflanzt werden, vor allem sogenannte Zukunftsbaumarten, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. 2025 wurde Hamburg vom Europäischen Baumpflegerat (EAC) mit dem Titel „Europas Stadt der Bäume“ ausgezeichnet. Mehr Wissenswertes über Hamburgs Grün: im Online-Baumkataster auf hamburg.de oder über die Straßenbaum-App hallobaum vom NaBu

Neu im Team

„Miteinander füreinander“

Wechsel beim Verein der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V.

Sandra Koth von der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG übernimmt von Dennis Voss (KAIFU) das Ehrenamt im Vorstand des Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V. „Das ist eine schöne Ergänzung meiner Arbeit in der Genossenschaft. Im Verein kann ich als Markenbotschafterin wirken und genossenschaftliche Bedürfnisse gegenüber der Politik deutlich machen“, sagt sie. Sandra Koth hat ihre immobilienwirtschaftliche Ausbildung in Berlin absolviert. Nach zehn Jahren beruflicher Genossenschaftserfahrung ist sie für ein Stadtplanungsstudium nach Hamburg gekommen. Seit 2014 ist sie für die Hamburger Wohnen tätig, seit 2023 im Vorstandsteam. „Genossenschaften sind ein stabiler Anker im Leben ihrer Mitglieder und schaffen lebenswerte Quartiere. Dies gilt es aufrechtzuerhalten – trotz aller Herausforderungen. Gemeinsame Werte entfalten ihre Kraft erst im Miteinander. Genau dafür steht der Verein: Er macht unsere genossenschaftlichen Stärken sichtbar und gibt ihnen Gewicht.“

Portrait Sandra Koth

Unsere Mitbewohner

Animierter grafischer Speckkäfer, der von links nach rechts im Loop durch das Bild läuft.

Speckkäfer

Was sind das für Insekten?

Speckkäfer (Dermestidae) sind auf der ganzen Welt zu Hause, rund 880 Arten sind bekannt, geschätzte 70 davon leben in Mitteleuropa. Die schwarz-braunen Käfer werden 1 bis 10 Millimeter lang und haben einen kompakten ovalen Körper.

Was ist das Problem?

Die lichtscheuen Larven richten Schaden an. Sie benötigen für ihre Entwicklung organische Substanzen, die tierisches Eiweiß enthalten. Staubmäuse voller Hautpartikel sind eine ideale Nahrungsquelle. Ebenso trockenes Tierfutter. Oder sie fressen Löcher in Wolle, Seide, Pelze oder Lederwaren.

Speckkäfer gesichtet – was tun?

Einzelne Käfer oder Larven selbst entfernen und die betroffenen Bereiche (hinter Möbeln und Fußleisten und unterm Teppich) von Staub befreien und gründlich reinigen. Bei einem Befall einen Schädlingsbekämpfer einschalten.

Wie kann ich vorbeugen?

Putzen, Staub wischen und saugen, Ritzen abdichten und tierische Lebensmittel gut verstauen. Der Duft von Zedernholz und Lavendel kann abschreckend wirken.

Geschichte und Gegenwart

Was macht der VNW?

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. wurde 1900 bei Kiel als Interessen- und Prüfungsverband der Wohnungsbaugenossenschaften gegründet. Seitdem gilt das Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ Im Mai macht die Wanderausstellung über die zurückliegenden 125 Jahre in der Zentralbibliothek am Hühnerposten 1 halt und kann dort kostenlos besichtigt werden.

Organisiert ist der VNW in zwei Bereiche: Interessenvertretung und Beratung sowie Prüfungsdienst mit allen Aufgaben der genossenschaftlichen Prüfungen nach Paragraf 53 Genossenschaftsgesetz, den freiwilligen Jahresabschlussprüfungen sowie der betriebswirtschaftlichen Beratung und Steuerberatung. Denn Genossenschaften unterliegen besonderen Prüfpflichten, die der VNW für sie übernimmt. Als Interessenvertretung setzt sich der Verband in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für das Wohl der Verbandsunternehmen und deren Mieterinnen und Mieter ein. Zentrale Ziele sind die Bezahlbarkeit von Wohnraum, Umwelt- und Klimaschutz sowie eine hohe Lebensqualität. Außerdem organisiert der VNW viele Weiterbildungsangebote und Veranstaltungen.

Zuletzt waren 470 Unternehmen Mitglied, davon rund 70 in Hamburg. Sie bewirtschaften in der Hansestadt zusammen knapp 307.000 Wohnungen (das sind 41 Prozent aller Mietwohnungen in der Stadt) und geben mehr als 750.000 Menschen ein sicheres Zuhause mit bezahlbaren Mieten (Durchschnittsmiete pro m² kalt: 7,61 Euro). Der Hamburger Landesverband ist neben denen von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein einer von dreien. Vorsitzender in Hamburg ist Marko Lohmann, hauptamtlicher Geschäftsführer und Vorsitzender der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG.

Ausstellung in der Zentralbibliothek

125 Jahre VNW Mehr dazu im Mai in einer Ausstellung in der Zentralbibliothek

„Steine raus. Natur rein“ – der VNW ruft seine Mitgliedsunternehmen 2026 dazu auf, die Stadt zu entsiegeln und der Natur wieder mehr freien Raum zu geben. Bei Teilnahme am „Bodenluft“-Wettbewerb winken Geldpreise und Auszeichnungen. Weitere Infos finden Sie unter vnw.de/bodenluft

Prävention

Einfach laufen lassen

Mit einer einfachen Maßnahme können Sie sich vor Legionellen schützen

Frau füllt Glas Wasser aus dem Wasserhahn auf

Legionellen sind weitverbreitete Bakterien, die beim Menschen Lungenentzündungen verursachen können. Die Erreger werden durch fein zerstäubtes, vernebeltes Wasser (Aerosole) übertragen, das eingeatmet wird. Menschen, die rauchen oder eine geschwächte Immunabwehr haben, sind eher gefährdet. Beim Trinken von erregerhaltigem Wasser besteht in der Regel keine Infektionsgefahr, da die Legionellen von der Magensäure abgetötet werden. Mögliche Ansteckungsquellen sind Duschen oder Wasserhähne.

Die Umweltkeime vermehren sich am besten zwischen 22 und 50 Grad Celsius. In Wasserleitungen finden sie bei entsprechenden Temperaturen gute Wachstumsbedingungen. Die Wohnungsbaugenossenschaften nehmen in ihren Anlagen alle drei Jahre Proben. Gibt es einen Befund, werden Armaturen ausgetauscht und die Anlage wird engmaschiger beprobt. Was können Sie selbst tun, um einer massenhaften Vermehrung von Legionellen vorzubeugen? Wenn Sie länger als vier Stunden kein Wasser verbraucht haben, lassen Sie zunächst circa 2 bis 7 Liter Wasser ablaufen, bis richtig kühles oder heißes Wasser aus der Leitung kommt. Die Wassermenge hängt von der Größe der Wohnung bzw. vom Abstand von Wasserzähler und Verbrauchsstelle ab.

Aktiv sein

Erinnern, erzählen, aufschreiben

Das ist meine Geschichte


„Das Leben w
ird vorwärts gelebt und im Rückblick verstanden“, erkannte der dänische Philosoph Søren Kierkegaard. Wir stellen drei Angebote vor, in denen es darum geht, die eigene Biografie zu erkunden.

 

Erzählen von damals
Sie haben erlebt, was Jüngere nicht mehr kennen, ein Leben ohne Fernseher und Internet zum Beispiel. Ältere Menschen können noch berichten, wie die Wäsche auf dem Herd gewaschen wurde. Die Aktiven der Zeitzeugenbörse geben persönliche Erfahrungen weiter und stellen sich dabei den kritischen Fragen der jüngeren Generation. Mehr Infos: Seniorenbüro Hamburg e. V., Tel. 040 30 39 95-07 (Mo. bis Do. von 9 bis 13 Uhr) oder per Mail: zeitzeugen@seniorenbuero-hamburg.de

Biografisches Schreiben
Die Fachstelle „Lebe im Alter“ des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost lädt in Workshops dazu ein, das eigene Schreiben zu entdecken – und dabei immer wieder auch Rückschau zu halten. Mehr Infos: lebe-im-alter.de

Glücksgeschichten
Ehrenamtliche besuchen ältere Menschen, um deren Lebenserinnerungen zu bewahren. Mit gezielten Fragen und Impulsen helfen sie den Erzählenden, sich an glückliche Momente und besondere Lebensfügungen zu erinnern. Diese wertvollen Erinnerungen werden in einem liebevoll gestalteten Manuskript festgehalten. Mehr Infos: asb-hamburg.de, Stichwort „Glücksgeschichten“, oder telefonisch: 040 58 91 58 00.

 

Engagement

Eine Kinder-Schulklasse im Klassenzimmer mit der Lehrerin in Pakistan

Klassenzimmer: Manchmal findet Unterricht auf der Dachterrasse statt – bei 50 Grad im Sommer jedoch im temperierten Klassenraum

Hoffnung spenden, Perspektiven schaffen?

Mithilfe von Spenden Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften konnte eine Grundschule in einem Armenviertel von Faisalabad, Pakistan, saniert werden

Jeden Morgen macht sich die sechsjährige Seher auf den Weg zur Schule. Durch die staubigen Straßen der pakistanischen 3,7-Millionen-Einwohner-Stadt Faisalabad, vorbei an fahrenden Händlern, Bettlern und Ziegen. Müll verrottet auf den Straßen. Rinnsale von Abwasser schlängeln sich vorbei an geparkten Mofas – meist der einzige Besitz der Familien, die hier wohnen.

Durch ein unscheinbares, rostrotes Metalltor betritt Seher das Schulgebäude: offener Gemeinschaftsbereich, vier Klassenräume, Büro, Konferenzraum, Toiletten. Selbst gemalte Plakate mit Botschaften wie „You are brave“ und „You can change the world“ sind auch für die fünf Lehrerinnen Antrieb. „Bildung hilft uns, Veränderungen in der Welt zu schaffen“, sind sie überzeugt.

Trägerin der Grundschule ist die pakistanische NGO Education, Awareness and Community-Health (EACH). Die Schule ist kostenlos und offen für alle Kinder, unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit. Sie wird täglich von mehr als 150 Kindern zwischen 5 und 13 Jahren besucht.

Jahrelang fand der Unterricht in einem offenen Bereich statt, Kinder und Lehrerinnen waren das ganze Jahr Temperaturen zwischen etwa 6 Grad Celsius im Winter und bis zu 50 Grad im Sommer ausgesetzt. 2025 wurde die Schule mithilfe von Spenden der VNW-Mitgliedsunternehmen entsprechend umgebaut. Zu seinem 125-jährigen Jubiläum hatte sich der VNW statt Geschenken Spenden gewünscht. VNW-Direktor Andreas Breitner hatte bei vielen Gelegenheiten dafür geworben. Mit Erfolg: Rund 24.000 Euro waren zuletzt zusammengekommen.

Seher und die anderen Kinder lernen nicht nur Englisch, Schreiben und Rechnen. „Wir bringen den Kindern nebenbei Wissen zu Hygiene und Gesundheit oder Gleichberechtigung bei. Unsere Erfahrung ist, dass Kinder, die zur Schule gehen, nicht zu früh verheiratet oder als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Ihre Bildung kann ihnen niemand mehr nehmen“, sagt EACH-Geschäftsführerin Fouzia Tahir. Schulleiter Honey Javed, der hier einst selbst Schüler war, fügt hinzu: „Wir lehren die Kinder, jedem Menschen mit Liebe zu begegnen. Das tragen sie auch nach Hause in ihre Familien und Communitys.“

Weitere Spenden willkommen: Unter deswos.de findet sich der Link mit allen Infos unter den aktuellen Hilfsinitiativen.

Wandbild in der Schule mit motivierenden Sprüchen
Autorin Anne Klesse zwischen den Schülern

Der Optimismus der Kinder und ihre Glaubenssätze, wie „You can change the world“, beeindruckten Autorin Anne Klesse beim Besuch vor Ort

Wir von den Genossenschaften

WIR VON DEN GENOSSENSCHAFTEN

Gut vorbereitet in schwierigen Zeiten

Extremwetter, Störfälle oder Konflikte können unerwartet unseren Alltag unterbrechen und die Versorgung einschränken. Hier lesen Sie, wie Sie sich wappnen können

Illustration eines Paares mit Gegenständen, die man zu Hause haben sollte in einem Notfall: Klopapier, Wasserfalschen, Radio, Erste-Hilfe-Rucksack, Medizin, Taschenlampe, Landkarte, Radio
Illustration eines Paares mit Gegenständen, die man zu Hause haben sollte in einem Notfall: Klopapier, Wasserfalschen, Radio, Erste-Hilfe-Rucksack, Medizin, Taschenlampe, Landkarte, Radio

Was für ein Start ins Jahr! Am 3. Januar ging in 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen im Berliner Südwesten nichts mehr – und es dauerte Tage, bis Haushalte, Pflegeheime und Supermärkte wieder mit Strom versorgt werden konnten. Die S-Bahnen standen zeitweise still. In 18 Schulen fiel der Unterricht aus. Die Ursache für den Blackout war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, er sorgte nach Angaben von Stromnetz Berlin für den längsten Stromausfall in der Hauptstadt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Zu solchen Vorfällen kann es leider immer wieder kommen – es gibt keine vollkommene Absicherung dagegen. Oder ein Unfall oder Extremwetter beschädigen Leitungen. Cyberangriffe können die IT-Systeme von Krankenhäusern und Versorgungswerken lahmlegen. In solchen Situationen kann es dauern, bis alles wieder funktioniert. Vorbereitet können Sie besser mit solchen Krisen umgehen.

1

Genügend Vorräte

Die Empfehlung lautet, sich im Ernstfall zehn Tage lang selbst versorgen zu können. Aber auch Essen und Trinken für drei Tage hilft schon sehr. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bietet Tabellen für Beispielvorräte sowie einen Vorratskalkulator an, mit dem Sie ermitteln können, wie viele Vorräte für Ihren Haushalt sinnvoll sind. Mehr Infos: ernaehrungsvorsorge.de

2

Haltbares Essen

Ein guter Vorrat ist so individuell wie Ihre persönlichen Ernährungsgewohnheiten. Ein Blick auf den alltäglichen Lebensmittelverbrauch kann helfen, die richtige Auswahl zu treffen. Was schmeckt Ihnen? Gibt es Allergien, die bedacht werden müssen? Denken Sie an Futter für Ihr Haustier und an ausreichend Babynahrung. Faustregel: Ihr Vorrat sollte eine lange Haltbarkeit haben, ohne Kühlung lagerbar und im Notfall ohne Kochen (Stromausfall) zuzubereiten sein. Gut geeignet sind Konserven aller Art, Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsliriegel.

Cover "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen"

Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt praxisnahe Empfehlungen. Zum Runterladen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: bbk.bund.de. Oder Sie bestellen den kostenlosen Ratgeber unter 0800 664 71 15 oder per Mail: bestellservice@bbk.bund.de

 

3

Ausreichend Wasser

Menschen können Wochen hungern, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit auskommen. Ein angemessener Getränkevorrat ist daher besonders wichtig, auch für den Fall, dass das Leitungswasser ausfällt. Beispielrechnung: Ein Elternpaar mit einem Kind im Teenageralter braucht für zehn Tage 60 Liter Wasser zum Trinken (1,5 l pro Person und Tag) und Kochen (0,5 l pro Person und Tag). Glasflaschen und Flaschen aus PET (Polyethylenterephthalat) lassen sich unterschiedlich gut lagern. Bei Mineralwasser in PET-Flaschen läuft das Mindesthaltbarkeitsdatum meist nach einem Jahr ab. Glasflaschen garantieren eine Haltbarkeit über mehrere Jahre mit einem unveränderten Geschmack.

4

Warn-Apps

Laden Sie eine Warn-App herunter, zum Beispiel die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (NINA; gibt es für Android- und iOS-Betriebssysteme). So erhalten Sie im Krisenfall auf direktem Weg wichtige Informationen. Fragen zur Warn-App NINA können Sie an den NINA HelpDesk unter 0800 664 71 19 richten (kostenfrei, nur aus Deutschland erreichbar) oder per Mail an nina@bbk.bund.de. Mehr Infos: bbk.bund.de

Illustration Radio

5

Radio im Haushalt

Kurz aufs Smartphone schauen? Wenn der Strom ausfällt, helfen Ihnen keine Warn-Apps. Sie können dann Ihre Geräte nicht nutzen, nicht telefonieren und nicht im Internet surfen. Genau für solche Situationen benötigen Sie ein stromnetzunabhängiges Radio. Geben Sie in unübersichtlichen Situationen die amtlichen Warnungen weiter – in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und der Familie. Vielleicht haben nicht alle die Information erhalten. Wichtig: Bevor Sie Informationen – ob aus dem Radio oder dem Internet – teilen, überlegen und prüfen Sie: Ist die Quelle vertrauenswürdig? Basieren die Informationen auf Fakten? Gerade im Krisenfall besteht die Gefahr von Desinformation.

Illustration Radio


Matthias Saß
ist im Vorstand des Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V. sowie Vorstand der Schiffszimmerer-Genossenschaft

„In Krisenzeiten ist sozialer Zusammenhalt eine unserer stärksten Kräfte. Das genossenschaftliche Leitmotiv ‚Gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich ist‘ ist heute genauso aktuell wie im 19. Jahrhundert. Als Genossenschaften unterscheiden wir uns grundlegend von klassischen Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften. Fairness, Verantwortung und Solidarität prägen unser Handeln. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, mit dieser Haltung herausfordernde Zeiten zu meistern und einen nachhaltigen Beitrag zu einer sozialen Gesellschaft zu leisten.“

6

Geordnete Dokumentenmappe

Es ist sinnvoll, in einer ruhigen Minute einmal die wichtigsten Papiere zusammenzustellen und Kopien anzufertigen. Wichtig sind Dokumente, die Ihre Identität bezeugen (etwa Geburtsurkunde und Perso), die Besitz oder finanzielle Ansprüche nachweisen (Kaufverträge, Versicherungen), mit denen Sie Qualifikationen belegen können (Schul- und Arbeitszeugnisse), die Ihre Rechte dokumentieren (Vollmachten oder Gerichtsurteile) oder die wichtige persönliche Informationen enthalten (Testamente, medizinische Befunde, Impfausweis oder Passwortlisten). Selbstverständlich ist es eine gute Idee, all diese Unterlagen zusätzlich digital zu sichern.

7

Notgepäck

Was brauchen Sie, wenn Sie plötzlich Ihre Wohnung verlassen müssen? Zum Beispiel warme Kleidung, Medikamente, Erste-Hilfe-Material, Powerbank und Trinkflasche. In dem Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ finden Sie eine Checkliste, was alles ins Notgepäck gehört.

8

Bundesweiter Warntag

Seit 2020 findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September der Bundesweite Warntag statt. Der Aktionstag soll über die Bedeutung von Warnung und das Verhalten im Notfall aufklären sowie die Bevölkerung für individuelle Vorsorge sensibilisieren. Gleichzeitig werden die verschiedenen Warnsysteme in Deutschland getestet. Der Stadt Hamburg steht für die Warnung der Bevölkerung zurzeit ein Sirenenwarnnetz mit 200 Sirenen zur Verfügung. Beim jährlichen Sirenenprobebetrieb wird überprüft, ob alle Sirenenanlagen funktionieren. Der Test dient auch dazu, der Bevölkerung das Sirenensignal für Gefahr – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen. Ein einminütiger Dauerton bedeutet Entwarnung. Der nächste Bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt.

9

Gemeinsam geht es besser

Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld (Nachbarschaft, Familie, Freunde) darüber, wie Sie sich gegenseitig in einer Notsituation unterstützen könnten. Und haben Sie alle wichtigen Telefonnummern und Adres-sen auf Papier? Denn im Ernstfall zählt das soziale Netzwerk. Das Miteinander und die Unterstützung innerhalb der Familie, im Freundeskreis und der Nachbarschaft helfen, mit herausfordernden Situationen zurechtzukommen. Der Austausch trägt dazu bei, einen Überblick über die Situation zu bekommen und sie realistisch einzuschätzen.

10

Werden Sie aktiv

Denn: Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Dann wissen Sie besser, was zu tun ist, und können dadurch ruhiger bleiben. Sie können sich selbst versorgen, bis Hilfe eintrifft, und können andere Menschen in Ihrer Umgebung unterstützen, die sich nicht selbst helfen können. Sprechen Sie das Thema Katastrophenvorsorge bei passender Gelegenheit im Freundeskreis und in der Nachbarschaft an – vielen Menschen ist die Notwendigkeit von individueller Vorsorge nicht bewusst: Eine aktuelle repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des ARD-Fernsehmagazins „Report Mainz“ ergab: 59 Prozent der Befragten haben weder Trinkwasser noch haltbare Lebensmittel für zehn Tage im Haus. 58 Prozent besitzen kein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio.

8

Bundesweiter Warntag

Seit 2020 findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September der Bundesweite Warntag statt. Der Aktionstag soll über die Bedeutung von Warnung und das Verhalten im Notfall aufklären sowie die Bevölkerung für individuelle Vorsorge sensibilisieren. Gleichzeitig werden die verschiedenen Warnsysteme in Deutschland getestet. Der Stadt Hamburg steht für die Warnung der Bevölkerung zurzeit ein Sirenenwarnnetz mit 200 Sirenen zur Verfügung. Beim jährlichen Sirenenprobebetrieb wird überprüft, ob alle Sirenenanlagen funktionieren. Der Test dient auch dazu, der Bevölkerung das Sirenensignal für Gefahr – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen. Ein einminütiger Dauerton bedeutet Entwarnung. Der nächste Bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt.

9

Gemeinsam geht es besser

Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld (Nachbarschaft, Familie, Freunde) darüber, wie Sie sich gegenseitig in einer Notsituation unterstützen könnten. Und haben Sie alle wichtigen Telefonnummern und Adres-sen auf Papier? Denn im Ernstfall zählt das soziale Netzwerk. Das Miteinander und die Unterstützung innerhalb der Familie, im Freundeskreis und der Nachbarschaft helfen, mit herausfordernden Situationen zurechtzukommen. Der Austausch trägt dazu bei, einen Überblick über die Situation zu bekommen und sie realistisch einzuschätzen.

10

Werden Sie aktiv

Denn: Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Dann wissen Sie besser, was zu tun ist, und können dadurch ruhiger bleiben. Sie können sich selbst versorgen, bis Hilfe eintrifft, und können andere Menschen in Ihrer Umgebung unterstützen, die sich nicht selbst helfen können. Sprechen Sie das Thema Katastrophenvorsorge bei passender Gelegenheit im Freundeskreis und in der Nachbarschaft an – vielen Menschen ist die Notwendigkeit von individueller Vorsorge nicht bewusst: Eine aktuelle repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des ARD-Fernsehmagazins „Report Mainz“ ergab: 59 Prozent der Befragten haben weder Trinkwasser noch haltbare Lebensmittel für zehn Tage im Haus. 58 Prozent besitzen kein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio.

Matthias Saß, Vorstand


Matthias Saß
ist im Vorstand des Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e. V. sowie Vorstand der Schiffszimmerer-Genossenschaft

„In Krisenzeiten ist sozialer Zusammenhalt eine unserer stärksten Kräfte. Das genossenschaftliche Leitmotiv ‚Gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich ist‘ ist heute genauso aktuell wie im 19. Jahrhundert. Als Genossenschaften unterscheiden wir uns grundlegend von klassischen Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften. Fairness, Verantwortung und Solidarität prägen unser Handeln. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, mit dieser Haltung herausfordernde Zeiten zu meistern und einen nachhaltigen Beitrag zu einer sozialen Gesellschaft zu leisten.“

Cover "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen"

Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt praxisnahe Empfehlungen. Zum Runterladen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: bbk.bund.de. Oder Sie bestellen den kostenlosen Ratgeber unter 0800 664 71 15 oder per Mail: bestellservice@bbk.bund.de

 

RESILIENTE QUARTIERE

„Das Gemeinschaftliche nach vorne bringen“

Die OPTIS – das sind (v. l.) Karin Rogalski-Beeck, Jutta Naujokat-Gravert, Marion Leiteritz, Heike Schoof und Christel Lachnit (nicht im Bild). Sie wohnen in Schiffszimmerer-Quartieren in Lohbrügge, Sasel, Ammersbek, Barmbek und der Neustadt. Seit April 2025 trifft sich die Gruppe regelmäßig in der Schiffszimmerer-Geschäftsstelle am Rübenkamp, um sich neu zu formieren. Bis dahin hatten die in ihren Quartieren gut vernetzten Frauen ihr Genossenschafts-Know-how als Lotsinnen für neue Mitglieder eingesetzt. „Das Angebot hat sich dank Smartphone und Internet überholt“, sagt Marion Leiteritz. Jetzt also die OPTIS! Der Name ist voller Bedeutung: Er steht für das kleine Boot, mit dem Menschen segeln lernen und damit Neues üben und Unsicherheiten überwinden. Er steht für lösungsorientierten Optimismus und für Optik, also für das genaue Hinschauen, welche Bedürfnisse es vor Ort gibt. „Es soll darum gehen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, der Vereinsamung entgegenzuwirken und das Gemeinschaftliche nach vorne zu bringen“, sagt Karin Rogalski-Beeck. Bei ihren Treffen diskutieren die OPTIS mit der Freiwilligenmanagerin Viola L’Hommedieu und ihrem Kollegen Lasse Mügge über neue Ideen und Projekte, die sie in ihre Quartiere tragen können. „Der quartiersübergreifende Austausch inspiriert und ermöglicht gemeinsames Lernen“, lobt Heike Schoof. „Dazu gehört auch, Bewährtes lebendig zu halten. Das Willkommensfest für neue Mitglieder – das bleibt“, ergänzt Jutta Naujokat-Gravert.

Gruppenfoto der im Text erwähnten vier OPTI-Frauen

DRK-EXPERTISE

Portrait von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes Jürgen Mittas und Ingo Fischer

„Was würden Sie für drei Tage Zelten mitnehmen?“

Zusammengerechnet sind die beiden Bergedorf-Bille-Mitglieder Jürgen Mittas (l.) und Ingo Fischer seit 81 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz e. V. aktiv. Nach 16 Jahren als Landesbereitschaftsleiter ist Jürgen Mittas heute Landeskatastrophenschutzbeauftragter, Ingo Fischer ist Zugführer in der ehrenamtlichen Bereitschaft. Die beiden Männer vom DRK-Kreisverband Bergedorf wissen, wie wichtig es ist, dass jeder Bürger und jede Bürgerin individuell für den Katastrophenfall vorsorgt. „Es reicht ein großflächiger Stromausfall, schon wird es schwierig. Tankstellen haben keine Handpumpen mehr, Supermarkttüren und -kassen funktionieren nicht ohne Strom“, sagt Jürgen Mittas. Die beiden DRK-Aktiven sind immer gerne bereit, auch in ihrer Genossenschaft ihr Wissen weiterzugeben, zum Beispiel über richtige Vorratshaltung. „Das ist kein Hexenwerk. Stellen Sie sich vor, was Sie alles für drei Tage Zelten benötigen. Das als Vorrat wäre schon einmal ein guter Anfang“, sagt Mittas. „Und an Wasser denken! Ohne Essen kommt man notfalls ein paar Tage aus, aber nicht ohne Flüssigkeit“, ergänzt Fischer. Die beiden DRK–Experten möchten auch das Bewusstsein dafür wecken, wie bedeutsam funktionierende Nachbarschaften gerade im Krisenfall sind. „Zusammen ist man stärker. Ein Beispiel: Eine Person gibt etwa 80 bis 120 Watt Wärme ab. Das ergibt am Tag eine Heizleistung von bis zu 2,5 Kilowattstunden – bei einem winterlichen Heizungsausfall sollte man sich zusammentun.“

INTERVIEW

„Funktionierende Nachbarschaft ist in unsicheren Zeiten besonders wichtig“

Torsten Sevecke, Experte für Risikovorsorge, gibt eine Einschätzung der politischen Lage und sagt, welche Bedeutung gut vernetzte Quartiere in Krisen haben

Portrait von Torsten Sevecke, Experte für Risikovorsorge

Klare Worte In Vorträgen sensibilisiert der Oberst der Reserve für mögliche Gefahren

Der promovierte Jurist Torsten Sevecke (SPD) leitete früher das Bezirksamt Eimsbüttel, war Staatsrat in der Wirtschaftsbehörde und zuständig für Hafen und Luftfahrt. Seit 2023 unterrichtet der Oberst der Reserve an der Fakultät für Gesamtstaatliche Risikovorsorge an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg-Nienstedten.

Herr Dr. Sevecke, von Bundeskanzler Friedrich Merz stammt die Aussage: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.“ Hat er recht?

Der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius betont immer wieder, dass die Streitkräfte in Deutschland kriegstüchtig werden müssen. Der Grund für diese Vorgabe liegt in der veränderten Bedrohungsanalyse der NATO im Hinblick auf einen möglichen Konflikt mit Russland. Deswegen hat der Verteidigungsminister unter anderem entschieden, die deutsche Panzerbrigade 45 dauerhaft in Litauen zu stationieren. Die Aufstellung erfolgte im April dieses Jahres. Dies ist ein einmaliger Vorgang in der deutschen Nachkriegsgeschichte und zeigt die Ernsthaftigkeit der Bedrohung an der NATO-Ostflanke.

Tatsächlich gab es in Norddeutschland bereits Drohnen- und U-Boot-Sichtungen, sabotierte Tiefseekabel und mehr. Auch Cyberangriffe und Desinformationskampagnen beschäftigen Politik und Unternehmen. Wie real ist die Bedrohung Deutschlands, und durch wen besteht sie?

Hybride Angriffe auf die europäische und deutsche Infrastruktur sind ebenso Realität wie umfangreiche Desinformationskampagnen. Dabei steht Deutschland als größte europäische Wirtschaftsmacht und als Drehscheibe für die Verteidigung des NATO-Territoriums im Fokus unterschiedlicher staatlicher und nicht staatlicher Akteure. Eine wesentliche Rolle kommt der Russischen Föderation zu. Die Verletzungen des NATO-Luftraums durch russische Kampfflugzeuge und Drohnenschwärme nehmen erheblich zu. Die NATO nimmt die Bedrohungen ernst und reagiert entschlossen.

„Wenn jeder einen Grundvorrat bereithält und man auf hilfsbedürftige Nachbarn achtet, ist viel getan.“

Was bedeutet der Operationsplan Deutschland praktisch, und wurde er entsprechend aktualisiert?

Ein Bestandteil der Reaktionen der NATO auf die zunehmend aggressive Haltung Russlands ist der Aufbau neuer Strukturen und von Plänen wie dem Operationsplan Deutschland. Der Operationsplan Deutschland ist ein militärisches Planungsinstrument zur Vorbereitung auf die Rolle Deutschlands als Drehscheibe der NATO-Verteidigung in Europa. Der Plan wird in kurzen Abständen aktualisiert und angepasst. Verantwortlich ist das Operative Führungskommando der Bundeswehr.

Sind wir denn gut vorbereitet? Brauchen wir bald wieder Schutzräume und Bunker?

Die Bundeswehr hat sofort nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine damit begonnen, den Operationsplan Deutschland vertieft auszuarbeiten. Dazu wurden im Rahmen der Gesamtverteidigung neben der NATO auch zahlreiche zivile Organisationen und Ministerien in ganz Deutschland beteiligt. Mittlerweile sehen wir einen umfassenden Plan, der zunehmend auch von der Zivilgesellschaft zum Anlass genommen wird, die eigene Rolle in der Gesamtverteidigung zu bestimmen. Es geht darum, zu gewährleisten, dass wir auch in schweren Krisen ein Höchstmaß an Normalität bewahren können, damit unsere Gesellschaft weiter funktioniert. Schutzraumkonzepte erarbeitet gegenwärtig das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Ich rechne nicht damit, dass wir ähnliche Bunkerbauprogramme wie im Kalten Krieg brauchen werden, aber die Bereitstellung von Schutzräumen wird eine gesellschaftliche Aufgabe werden.

In einem Vortrag sagten Sie unlängst, dass die Bundeswehr im Krisenfall mit der Verteidigung beschäftigt wäre. Somit müssten wir Zivilist*innen hier dann ohne sie klarkommen. Halten Sie die Zivilgesellschaft – also uns alle – für ausreichend sensibilisiert?

Im Fall der Bündnisverteidigung an der NATO-Ostflanke wird die Bundeswehr sich komplett auf ihre militärischen Kernfunktionen konzentrieren, auch unter Einbeziehung erheblicher Anteile von Reservisten, gegebenenfalls sogar von Wehrpflichtigen. Die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Normalität, also das Funktionieren von Kitas, Schulen, Lebensmittelversorgung und die Produktivität der Wirtschaft, sind die zwingende Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen von Krisen. Die Diskussion über den Wehrdienst, über Sonderprogramme für die Ausrüstung der Bundeswehr, der Aufbau von Heimatschutzkompanien und die Verständigung über den Wert einer freiheitlichen Verfassung haben nach meiner Erfahrung für eine stärkere Sensibilisierung in Deutschland gesorgt. Die verstörenden Bilder aus dem Ukrainekrieg und aus Israel sowie die täglichen Drohungen aus Moskau tragen viel dazu bei, dass wir uns fragen, was noch kommen kann.

Sie haben es schon angedeutet: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zur Krisenvorsorge, unter anderem soll sich jeder Haushalt einen Lebensmittelvorrat und ein Notgepäck anlegen. Was können Vermieter*innen wie die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften tun, und wie kann jeder Einzelne helfen?

Die Wohnungsbaugenossenschaften sorgen für sicheres und faires Wohnen in Hamburg. Sie tragen Verantwortung für Quartiere und Nachbarschaften. Eine funktionierende gute Nachbarschaft ist die wichtigste Voraussetzung, um in unsicheren Zeiten oder in Krisen den nötigen Zusammenhalt zu sichern. Wenn jeder Einzelne für sich einen Grundvorrat an Lebensmitteln für eine Woche bereithält, wenn man auf hilfsbedürftige Nachbarn achtet und ihnen Hilfe anbietet, ist schon viel getan. Nachbarschaftstreffs sind eine gute Gelegenheit, miteinander diese Fragen anzusprechen, auch wenn sie Ängste auslösen können. Wir haben in der Coronakrise erlebt, wie wichtig Nachbarschaften und Gespräche sind. Daraus können wir lernen.

Klare Worte

„Die Quartiersarbeit braucht die finanzielle Unterstützung der Stadt“

Portrait Thomas Speet, Vorstand der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft eG

Thomas Speeth ist Vorstand der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft eG

Herr Speeth, was ist eigentlich unter dem Begriff „Quartiersansatz“ zu verstehen? Mit diesem Begriff möchten die Genossenschaften zum Ausdruck bringen, dass man innerhalb von Quartieren ansetzen sollte, um kleine Dinge und größere Veränderungen zu bewirken. Ein Beispiel: Eine freiwillig engagierte Nachbarin bietet im Quartierstreff einen regelmäßigen Kaffeeklatsch an. Was als kleine Initiative mit wenigen Teilnehmenden begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen wöchentlichen Ereignis entwickelt. Insbesondere alte und allein lebende Menschen, auch außerhalb unserer Genossenschaft, kommen regelmäßig. Der Kaffeeklatsch bietet für sie die Gelegenheit, unter Menschen zu kommen. Sie müssen dafür weder weit gehen noch belastet es ihren schmalen Geldbeutel (z. B. 50 Cent für den Kaffee, 70 Cent für den Kuchen). Dieses Beispiel steht stellvertretend für viele andere Angebote von ehrenamtlich Engagierten, die zum Beispiel Sommerfeste, Senioren-Yoga oder Tischtennis organisieren.

Was bewirkt das in den Quartieren? Die Gemeinschaft wird gestärkt. Die Menschen leben in ihren Wohnungen nicht nebeneinanderher, sondern kümmern sich umeinander, haben einander im Blick. Die Menschen können direkt vor Ort aktiv werden und benötigen wenig Geld dafür. Die Möglichkeit, sich zu beteiligen, Wirkung zu entfalten und etwas für andere zu tun, ist das beste Mittel gegen Einsamkeit.

Welche Akteure kooperieren dafür? Die Initiative kommt ursprünglich von den Genossenschaften. Wir sind vor mehr als zehn Jahren mit Partnern wie dem Diakonischen Werk Hamburg, der Martha Stiftung, dem Sozialkontor und der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll Kooperationen eingegangen. Wir haben Pilotquartiere in Langenhorn, Sasel, Stellingen oder Ohlsdorf gebildet, um den Ansatz zu testen. Gemeinsam war diesen Quartieren: Viele der dort wohnenden Menschen sind betagt und allein lebend. Die Quartiere sind groß, und durch Nachverdichtung, Abriss und Neubau oder energetische Modernisierung stehen strukturelle Veränderungen an. Mitarbeitende aus unserem Quartiers- und Freiwilligenmanagement und ausgebildete Quartiersentwickler*innen der Kooperationspartner haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass das nachbarschaftliche Miteinander in diesen Quartieren gestärkt wird. Die Kooperationspartner haben außerdem in den Quartieren regelmäßige Sprechstunden zu verschiedenen Themen angeboten. Die Genossenschaft hat im Gegenzug Wohnraum zur Verfügung gestellt, der speziell für die Zielgruppen der Sozialträger geeignet ist. Das sind zum Beispiel zwei Wohn-Pflege-Gemeinschaften für Menschen mit demenzieller Erkrankung in Stellingen und Ohlsdorf.

Wie wird das finanziert? Die Kosten für das gemeinsame Projekt haben sich die Genossenschaft, die Stadt Hamburg und die Kooperationspartner bislang aufgeteilt, zu jeweils einem Drittel. Die Genossenschaft finanziert zudem die Festangestellten im Freiwilligenmanagement und in der Quartiersentwicklung sowie die ehrenamtlichen Angebote in den Wohnanlagen.

Vor welchen Herausforderungen steht die genossenschaftliche Quartiersarbeit heute? Die Stadt Hamburg betrachtet ihre finanzielle Unterstützung als Anlauffinanzierung, die nach zwei bis maximal drei Jahren beendet wird. Das bedeutet, dass die Genossenschaften und andere Träger (Stadtteilvereine, Soziokulturelle Zentren, SAGA) Aufwendungen für die Quartiersarbeit zu hundert Prozent selbst tragen müssen. In der Konsequenz können wir keine neuen Quartiere in unserem Bestand gemeinsam mit Kooperationspartnern entwickeln.

Was muss sich ändern, damit die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann? Die Stadt Hamburg hat schon vor vielen Jahren erkannt, wie wichtig die Quartiersarbeit und das ehrenamtliche Engagement der Menschen vor Ort sind. Unser Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat sich im Jahr 2023 bei einem Besuch im Quartier Stellingen selbst ein Bild davon gemacht. Er zeigte sich begeistert von unserer Quartiersarbeit und der Arbeit der Kooperationspartner. Die Anlauffinanzierung der Stadt müsste verstetigt werden. Bedauerlich ist, dass die Kooperationspartner durch das Ende der finanziellen Unterstützung in der Quartiersentwicklung nun kein Geschäftsmodell mehr für sich sehen und dieses Angebot aus ihrem Katalog streichen. Das ist sehr schade, da die Quartiersarbeit sehr viel Gutes bewirkt, indem sie die Menschen in körperlicher und geistiger Bewegung hält.

Service

ADRESSEN, DIE WEITERHELFEN

Ob kostenlose Kultur oder
praktische Hilfe:
Diese Kontakte bieten Unterstützung

KISS. Hamburg

Wo treffe ich Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich? In der Kontakt- und Informationsstelle finden Sie alles Wissenswerte über die mehr als 1.000 Hamburger Selbsthilfegruppen, kiss-hh.de

Bei Anruf Kultur

Erleben Sie Ausstellungen – live und kostenlos von zu -Hause aus. „Bei Anruf Kultur“ bietet telefonische Kulturführungen aus über 125 Museen und Kulturorten an, beianrufkultur.de oder Tel. 040 20 94 04 69

Verbraucherzentrale

Seit über 60 Jahren unterstützt diese Institution Verbraucher und Verbraucherinnen mit kompetenter Beratung zu Themen wie Versicherungen, Finanzen, Patientensicherheit und Ernährung, vzhh.de

Kassenärztlicher Notdienst

Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie bitte immer die 112! Die Nummer 116117 wählen Sie, wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen und Ihre Hausarzt- bzw. Facharztpraxis nicht erreichbar ist, arztruf-hamburg.de

Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine

Wer bei der Steuererklärung und Bescheidprüfung Unterstützung benötigt, kann sich vertrauensvoll an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Eine Beratungsstelle finden Sie über den Bundesverband, bvl-verband.de

Die Notdienstzentrale

Holger Janetzko koordiniert bei der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG die gemeinsame Notdienstzentrale der Wohnungsbaugenossenschaften.

Seit wann gibt es die Notdienstzentrale? Angefangen hat es 1975 mit einem Notdienst am Wochenende. Heute können die Mitglieder der 27 Wohnungsbaugenossenschaften, die sich für den gemeinsamen Notdienst zusammengetan haben, die ganze Woche außerhalb der Geschäftszeiten anrufen. Ein Team aus sechs versierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut 132.000 Wohnungen in ganz Hamburg.

Wie läuft so ein Anruf ab? Der diensthabende Mitarbeiter erfragt, was genau das Problem ist, und versucht die Situation zu analysieren. Wenn es nötig ist, kontaktiert er den technischen Notdienst, den die jeweilige Genossenschaft bei uns hinterlegt hat. Wenn der Notdienst endet, informiert der Mitarbeiter die Genossenschaften per Mail über die Notfälle der Nacht oder des Wochenendes.

Wie viele Anrufe gehen pro Jahr ein? Im Herbst und im Winter während der Heizperiode sind es in der Regel mehr als im Sommer. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 20.900 Anrufe.

Waren das alles Notfälle? Nein. Es rufen viele Menschen an, die in der Nacht einfach mal mit jemandem sprechen möchten. Dafür sind wir aber nicht da. Nur bei etwa der Hälfte der Anrufe ging es überhaupt um Schäden – und davon waren viele keine Notfälle.

Was zählt als Notfall? Zum Beispiel ein Rohrbruch oder ein Heizungsausfall bei Minusgraden. Wenn der Herd nicht funktioniert oder der Wasserhahn tropft, handelt es sich nicht um einen Notfall.

Wenn der Notdienst einen Wunsch äußern dürfte, welcher wäre das? Ein netterer Ton. Manchmal werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regelrecht angepöbelt. Das ist nicht schön.

Hamburg grafisch

Auf dem Flughafen

Zahlen rund um Starts und Landungen

Illustrationen und passende Infos rund um das Thema Hamburger Flughafen
Illustrationen und passende Infos rund um das Thema Hamburger Flughafen

Hamburgs Höhen

8x

Schöne Aussichten auf die Stadt

schöne Aussichten auf die Stadt

Genießen Sie den Weitblick

Cover "Bergführer Hamburg"

Hanseatische Gipfel

Hamburg, platt wie eine Flunder? Irrtum! Da wären zum Beispiel die Harburger Berge oder die Fischbeker Glatze. Dieser Bergführer würdigt zudem Berge der besonderen Art, wie etwa den Energieberg oder den Pinnasberg. „Bergführer Hamburg. 80 Touren und 89 Gipfel“ von Frank Wippermann (Junius)

Blick von der Hauptkirche St. Petri auf das Rathaus

Blick von St. Petri

Wow! Die Hauptkirche an der Mönckebergstraße besitzt auf 123 Metern die höchste Panoramaplattform der Stadt. Beim Aufstieg bis in die Spitze des Petriturms sind allerdings 544 Stufen zu bewältigen. Der Weg führt vorbei an einem Feuerwehrmuseum (!) und an den beeindruckenden Glocken. Die Belohnung für die sportliche Leistung ist ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt und ihre Wahrzeichen. Mehr Infos: sankt-petri.de

Cover "Schöne Aussichten"

Schöne Aussichten

Legendär seit den Anfangstagen – hier traten einst Annie Lennox oder Lenny Kravitz auf – ist das Kult-Café (kurz CSA) mit Blick auf Planten un Blomen bis heute ein besonderer Ort. In dem Buch „Schöne Aussichten“ (Junius) erzählen Alf Burchardt und Uriz von Oertzen seine Geschichte.

Transportierbarer Turm/Viewport der Architektin Karin Renner

ViewPoint HafenCity

Ist es ein U-Boot? Oder doch ein Dino? Architektin Karin Renner ließ sich bei der Gestaltung einerseits von den „tierhaften Krananlagen im Hafen“ inspirieren und anderseits von „einem Periskop, das aus dem Nichts auftaucht und rundum schaut“. Seit Juli 2004 ermöglicht der 13 Meter hohe Turm an wechselnden Orten Aussichten auf die wachsende HafenCity. Derzeit steht er neben der Baakenbrücke.

Ausblick auf den Hafen und die Elbphilharmonie

Turm mit Geschichte

Blitzeinschlägen und Bränden zum Trotz: Der „Michel“ ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs – der Ausblick vom Turm der Barockkirche wunderbar. Die glänzende „Elphi“ scheint zum Greifen nah. Sie erklimmen die 452 Stufen bis zur Plattform in 106 Meter Höhe zu Fuß – oder schweben im Fahrstuhl in 40 Sekunden hinauf. Mehr Infos: st-michaelis.de/turmerlebnis

Ausblick vom Antonaer Balkon auf die Hafenkrähne

Altonaer Balkon

Vis-à-vis dem Altonaer Rathaus, etwa 27 Meter über der Elbe gelegen, befindet sich der kleine Park mit großartiger Aussicht: Vom Altonaer Balkon blicken Sie auf die Hafenkräne, auf ein- und auslaufende Schiffe und die Köhlbrandbrücke (solange sie noch steht). Picknicken ist erlaubt – dabei können Sie auch die vielen Brautpaare beobachten, die sich hier fotografieren lassen.

Außenansicht des Planetariums

Den Sternen so nah

Die Stockwerke hoch zur Aussichtsplattform im Planetarium sind nach den Wandelsternen im Sonnensystem benannt. Vom Erdgeschoss, der Ebene „Erde“, geht es zum „Mond“ im 1. Stock bis hinauf zur neunten Ebene – dem fernen Planeten „Neptun“. Oder Sie werfen von zu Hause aus via Webcam einen Blick vom Dach des Planetariums auf den Stadtpark und die Stadt. Mehr Infos: planetarium-hamburg.de

Nachtaufnahme, Dockland

Dockland

Ist es wirklich ein Haus? Oder doch ein Schiff? Das sechsgeschossige Bürogebäude aus Stahl und Glas am Elbufer in Altona ist vor allem eines: eine begehbare Sehenswürdigkeit. Über eine Freitreppe mit 136 Stufen gelangt man auf die rund 500 Quadratmeter große Dachterrasse des Docklands – und blickt, wie vom Deck eines Luxusliners, auf Hafen und Elbe und genießt wunderbare Sonnenuntergänge.

Digitales Kreuzworträtsel

Gutscheinkarte des Avocado-Stores

Jetzt darf gerätselt werden! Wer die Lösung findet, hat die Chance auf einen 100-Euro-Gutschein für den nachhaltigen Avocadostore – mit Produkten, die fair, umweltfreundlich und sozial verantwortlich hergestellt sind.

Viel Vergnügen beim Miträtseln!

Logo Avocado Store

So nehmen Sie teil:
1. Das Rätsel komplett ausfüllen
2. Über den anschließend eingeblendeten Link das Lösungswort angeben.

Einsendeschluss ist der 22.05.2026